Spielplan

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Jun
26
Mi
Kino: Christo – Walking on Water @ Kulturzentrum Lichtburg
Jun 26 um 20:00

Dokumentarfilm · USA/Italien 2019 · o. Altersb. · Regie: Andrey Paounov · mit Christo · 105 Min. 2016 konnte Christo ein schon in den 70ern gemeinsam mit seiner Frau Jeanne-Claude entworfenes Landart-Projekt „The Floating Piers” im norditalienischen Lago d’Iseo realisieren: Eine gigantische, begehbare Installation plante Christo, die erst durch die Interaktion (Wandeln auf dem Wasser) mit Besucher*innen aus der ganzen Welt zum vollendeten Kunstwerk werden sollte. Der Regisseur Andrey Paounov ermöglicht uns Zuschauer*innen einen Blick hinter die Kulissen, d.h. wir können den mühsamen Entstehungsprozess der drei Kilometer langen und mit gelb-orange schimmerndem Gewebe überzogenen Stege miterleben, wir fiebern mit, wenn Wind, Wetter und die italienische Bürokratie die Konstruktion der schwimmenden Installation gefährden. Wir erleben Christo, stur kann er sein, herrisch, leidenschaftlich und: unermüdlich. Entstanden ist ein ungewöhnliches, kluges, humorvolles Dokument, das die einmalige Kunstaktion für die Ewigkeit bewahrt. Einfach hinreißend!

Jun
27
Do
Kino: Christo – Walking on Water @ Kulturzentrum Lichtburg
Jun 27 um 20:00

Dokumentarfilm · USA/Italien 2019 · o. Altersb. · Regie: Andrey Paounov · mit Christo · 105 Min. 2016 konnte Christo ein schon in den 70ern gemeinsam mit seiner Frau Jeanne-Claude entworfenes Landart-Projekt „The Floating Piers” im norditalienischen Lago d’Iseo realisieren: Eine gigantische, begehbare Installation plante Christo, die erst durch die Interaktion (Wandeln auf dem Wasser) mit Besucher*innen aus der ganzen Welt zum vollendeten Kunstwerk werden sollte. Der Regisseur Andrey Paounov ermöglicht uns Zuschauer*innen einen Blick hinter die Kulissen, d.h. wir können den mühsamen Entstehungsprozess der drei Kilometer langen und mit gelb-orange schimmerndem Gewebe überzogenen Stege miterleben, wir fiebern mit, wenn Wind, Wetter und die italienische Bürokratie die Konstruktion der schwimmenden Installation gefährden. Wir erleben Christo, stur kann er sein, herrisch, leidenschaftlich und: unermüdlich. Entstanden ist ein ungewöhnliches, kluges, humorvolles Dokument, das die einmalige Kunstaktion für die Ewigkeit bewahrt. Einfach hinreißend!

Jun
30
So
Jubiläumswoche, Kino: Charlie und die Schokoladenfabrik @ Kulturzentrum Lichtburg
Jun 30 um 16:00

Im Rahmen der Jubiläumswoche „200 Jahre Mechanische Werkstätte Harkort & Co”

Familienfilm · USA/UK/Australien 2005 · o. Altersb. · Regie: Tim Burton · mit Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Freddie Highmore, Christopher Lee · 115 Min.

Willy Wonka, selbst in höchst skurrilen Familienverhältnissen groß geworden, startet ein weltweites Gewinnspiel, um einen Erben für sein Schokoladenimperium zu finden. Fünf glückliche Gewinner, darunter auch der kleine Charlie, der mit seiner verarmten Familie im Schatten von Wonkas wundersamer Fabrik wohnt, erhalten durch „Goldene Tickets”, die sie in ihren Wonka-Schokoladenriegeln finden, die einmalige Chance zu einer Führung durch die legendäre Schokoladenfabrik, die seit 15 Jahren kein Fremder mehr betreten hat. Von den erstaunlichen Ereignissen völlig überwältigt, dringt Charlie immer tiefer in Wonkas fantastisches Reich ein…

„Die ausufernde, grellbunte Optik, die wilden Computertricks und allerlei cineastische Anspielungen (in einer Szene etwa persifliert Burton den Anfang von Kubricks 2001‛) sind ein exzentrisches Vergnügen und dabei nie Selbstzweck. […] Charlie und die Schokoladenfabrik‛ ist, bei allem Witz und Wahnsinn, letztlich ein erstaunlich radikales Plädoyer, den Kindern das Recht zu geben, in Würde kindisch zu sein.” (Spiegel online)

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=EBHp2kUYD7Y

Jubiläumswoche Kino: Der junge Karl Marx @ Kulturzentrum Lichtburg
Jun 30 um 20:00

Im Rahmen der Jubiläumswoche „200 Jahre Mechanische Werkstätte Harkort & Co”

Historienfilm · Belgien/Frankreich/D 2017 · Regie: Raoul Peck · mit August Diehl, Stefan Konarske, Vicky Krieps, Alexander Scheer · 118 Min.

Paris, 1844, am Vorabend der industriellen Revolution: Der 26-jährige Karl Marx (August Diehl) lebt mit seiner Frau Jenny (Vicky Krieps) im französischen Exil. Als Marx dort dem jungen Friedrich Engels (Stefan Konarske) vorgestellt wird, hat der notorisch bankrotte Familienvater für den gestriegelten Bourgeois und Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung übrig. Doch der Dandy Engels hat gerade über die Verelendung des englischen Proletariats geschrieben, er liebt Mary Burns, eine Baumwollspinnerin und Rebellin der englischen Arbeiterbewegung. Engels weiß, wovon er spricht. Marx und Engels haben denselben Humor und ein gemeinsames Ziel, sie respektieren und inspirieren sich. Zusammen mit Jenny Marx erarbeiten sie Schriften, die die Revolution entzünden sollen. „Der junge Karl Marx” versucht, „die Taten, Eindrücke, Ungerechtigkeiten darzustellen, aus denen jene berühmten Worte und Thesen zur sozialen Gerechtigkeit resultierten; und die Atmosphäre, in der Marx, Engels und ihre Zeitgenoss*innen die Ungerechtigkeiten des Systems (er)lebten, greifbar zu machen – insofern ist er auf unterhaltsame Art didaktisch.” (taz)

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=zc0OTOJC00A

Jul
1
Mo
Jubiläumswoche, Kino, Ganz oder gar nicht @ Kulturzentrum Lichtburg
Jul 1 um 20:00

Im Rahmen der Jubiläumswoche „200 Jahre Mechanische Werkstätte Friedrich Harkort & Co.“

Komödie · UK 1997 · ab 12 Jahren · Regie: Peter Cattaneo · mit Robert Carlyle, Tom Wilkinson, Mark Addy, Emily Woof · 87 Min.

Keine Jobs, kein Geld und eine endlose Schlange vor dem Arbeitsamt! Doch sechs arbeitslose Stahlarbeiter aus Sheffield lassen sich nicht unterkriegen. Inspiriert von einem Auftritt der Männerstripper The Chippendales“ wittert Gaz die einmalige Chance, das große, schnelle Geld zu machen. Gemeinsam mit einem handverlesenen Team an Leidensgenossen gründet er eine Stripper-Truppe und kündigt eine gewagte Show an. Es spricht sich wie ein Lauffeuer unter den Frauen Sheffields herum – diese Männer lassen die Hosen runter – und nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ auch die allerletzte Hülle fallen. Doch kurz vor dem wahrlich bloßstellenden Job schleicht sich Panik ein…

„Es belegt aber die außergewöhnliche Qualität dieses Erstlingswerkes, daß in ihm eine Reihe kultureller und politischer Umbrüche verarbeitet wurde, die mit dem Niedergang der angelsächsischen Schwer- und Bergbauindustrie verbunden ist. Als Folge der gravierenden Arbeitslosigkeit geriet nicht nur das Sozialgefüge aus den Fugen, sondern verloren auch die traditionellen Rollenklischees ihre Funktion. […] Die Entdeckung des Körpers, ein gewandeltes Vater-Sohn-Verhältnis, Selbstachtung auch ohne Broterwerb sind einige Stichworte, die unprätentiös und mit leichter Hand in diese realitätshaltige Hommage an die Working-Class verwoben sind.“ (Filmdienst.de)

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Wef1gsth4K8

Jul
2
Di
Jubiläumswoche, Kino, Junges Licht @ Kulturzentrum Lichtburg
Jul 2 um 20:00

Im Rahmen der Jubiläumswoche „200 Jahre Mechanische Werkstätte Friedrich Harkort & Co.“

Heimatfilm · D 2016 · ab 12 Jahren · Regie: Adolf Winkelmann · mit Charly Hübner, Oscar Brose, Lina Beckmann, Peter Lohmeyer · 122 Min.

Die 60er-Jahre, ein Sommer im Ruhrgebiet. Der Krieg ist vorbei. Das Ruhrgebiet sorgt mit Kohle und Stahl für das Wirtschaftswunder und den Fortschritt der gesamten Republik. Die Gastarbeiter sind schon da und Tante-Emma-Läden noch rentabel; Rauchen gilt nicht als gesundheitsgefährdend und Currywurst als nahrhaft. Während die Männer unter Tage malochen, vertreiben sich die Jungen ihre Zeit mit Zigaretten, Bier und Obszönitäten. Doch der 12-jährige Julian ist anders. Er kümmert sich liebevoll um seine kleine Schwester, schmiert Brote für seinen Vater und dient sonntags in der Messe. Mit Neugier beobachtet er, was um ihn herum geschieht. Besonders angetan hat es ihm die frühreife Nachbarstochter Marusha, die jedoch nicht nur den Jungen fasziniert. Als sich die latente erotische Spannung an einem heißen Sommertag plötzlich entlädt, gerät das Leben von Julian und seiner Familie aus der Bahn. Daraufhin packt er seine Sachen, läuft von zu Hause weg und vertraut sich dem Pfarrer an. Aber kann man überhaupt die Sünden eines anderen beichten?

„Es ist ein nostalgiefreier Blick zurück in eine Zeit, als es hier keine Welt ohne Schwerindustrie gab und ohne Schwerindustrie keine Welt, nur ist diese Zeit so gründlich vorbei, dass sie selbst im Ruhrgebiet viele Menschen nicht mehr kennen. Ein Heimatfilm also. Eine Erinnerung an eine fast verlorene Identität. Eine Rekonstruktion.“ (Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung)

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=4q6UMfHYMWw