Spielplan

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Mrz
1
Mi
Kino im Kulturcafé: Findet Dorie @ Kulturcafe Mittendrin
Mrz 1 um 18:15

findet-dorieAbenteuer/Komödie – USA 2016, o. Altersb. – Regie: Andrew Stanton, Synchronstimmen: Anke Engelke, Christian Tramitz, Udo Wachtveitl – 97 Min. Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Frauenheim Wengern, Haus Schöntal. Ein Jahr ist vergangen, seit Clownfisch-Vater Marlin seinen verschollenen Sohn Nemo quer durch den ganzen Ozean gesucht hat und dabei tatkräftig von der vergesslichen Doktorfisch-Dame Dorie unterstützt wurde. Die Aufregungen des Abenteuers liegen mittlerweile lange zurück und die Drei sind wie eine kleine Familie. Doch als Dorie eines Tages eine scheinbar unbedeutende Beobachtung macht, schießt es ihr plötzlich durch den Kopf: Wo sind denn eigentlich ihre Eltern abgeblieben? Kleine Bruchstücke ihrer Vergangenheit kommen auf einmal zurück und lassen sie nicht in Ruhe. Für Dorie ist klar: Dieses Mal muss sie sich auf die Suche begeben. Gemeinsam mit Marlin und Nemo macht sie sich auf eine Reise voller Gefahren, die sie bis ins Meeresbiologische Institut in Kalifornien führt. Doch wird sie dort endlich mit ihrer Familie wiedervereint?

Spielort: Kulturcafé Mittendrin, Lothar-Gau-Straße, auf dem Gelände
der Ev. Stiftung Volmarstein

Kino: Sully @ Kulturzentrum Lichtburg
Mrz 1 um 20:00

sullyDrama – USA 2016, freigegeben ab 12 Jahren – Regie: Clint Eastwood, Darsteller: Tom Hanks, Aaron Eckhart, Laura Linney, Sam Huntington – 116 Min. Wir erinnern uns: Am 15. Januar 2009 zwingt eine Schar Gänse, die beide Triebwerke beschädigt haben, den erfahrenen Flugkapitän Chesley „Sully“ Sullenberger (perfekt besetzt mit Tom Hanks) zur Notwasserung der von ihm gesteuerten US-Airways-Maschine auf dem Hudson River in New York City. Alle 155 Passagiere und Crew-Mitglieder bleiben unverletzt Sully wird von den Amerikanern für seine fliegerische Meisterleistung als Held gefeiert, Sully hingegen betont in einem Fernsehinterview „er sei ein Mann, der lediglich seinen Job mache.“ Clint Eastwood gelingt mit 86 Jahren (!) ein beeindruckender Film im klassischen Erzählstil mit geschickter Zeitschachtelung, modernsten Technikregistern – einfach ein Meisterstück filmischer Ökonomie. Hut ab!

Mrz
2
Do
Kino: Die Blumen von gestern @ Kulturzentrum Lichtburg
Mrz 2 um 20:00

Drama/Komödie – Deutschland 2016, o. Altersb. – Regie: Chris Kraus, Darsteller: Lars Eidinger, Adéle Haenel, Hannah Herzsprung, Jan Josef Liefers – 124 Min. Darf man über den Holocaust Witze machen? Und damit Tabus brechen? Der Regisseur Chris Kraus („4 Minuten“) tut es. Jedoch macht sich sein Film nicht über den Holocaust lustig, sondern über bestimmte Formen der Vergangenheitsbewältigung, und das mit bitterem Witz, feinem Humor, niemals den Holocaust verharmlosend. Hier die Geschichte: Das Leben des Holocaust-Forscher Totila Blumen (Lars Eidinger) ist total anstrengend. Privat und beruflich mit der Aufarbeitung des Holocaust beschäftigt, gerät sein vordergründig wohlsortiertes Leben aus den Fugen, als die neue französische Praktikantin Zazie (Adéle Haenel), jung, frech und erfrischend seinen Bewältigungswahn in Frage stellt. Beide – er: Täter-Enkel, sie: Opfer-Enkel, versehrt durch ihre jeweilige Familiengeschichte, verbünden sich zu romantischen Rebellen im Kampf gegen das Vergessen. „Die Blumen von gestern“ ist eine Liebes- und Versöhnungsgeschichte, eine Hommage an
„die Gestörten und ihre Störungen, keine Klage über die Verbrecher und ihre Verbrechen. Sehr wohl eine Komödie über Wunden und ihre Herkunft.“ (Chris Kraus)

Mrz
5
So
Kino: Die Blumen von gestern @ Kulturzentrum Lichtburg
Mrz 5 um 20:00

Drama/Komödie – Deutschland 2016, o. Altersb. – Regie: Chris Kraus, Darsteller: Lars Eidinger, Adéle Haenel, Hannah Herzsprung, Jan Josef Liefers – 124 Min. Darf man über den Holocaust Witze machen? Und damit Tabus brechen? Der Regisseur Chris Kraus („4 Minuten“) tut es. Jedoch macht sich sein Film nicht über den Holocaust lustig, sondern über bestimmte Formen der Vergangenheitsbewältigung, und das mit bitterem Witz, feinem Humor, niemals den Holocaust verharmlosend. Hier die Geschichte: Das Leben des Holocaust-Forscher Totila Blumen (Lars Eidinger) ist total anstrengend. Privat und beruflich mit der Aufarbeitung des Holocaust beschäftigt, gerät sein vordergründig wohlsortiertes Leben aus den Fugen, als die neue französische Praktikantin Zazie (Adéle Haenel), jung, frech und erfrischend seinen Bewältigungswahn in Frage stellt. Beide – er: Täter-Enkel, sie: Opfer-Enkel, versehrt durch ihre jeweilige Familiengeschichte, verbünden sich zu romantischen Rebellen im Kampf gegen das Vergessen. „Die Blumen von gestern“ ist eine Liebes- und Versöhnungsgeschichte, eine Hommage an
„die Gestörten und ihre Störungen, keine Klage über die Verbrecher und ihre Verbrechen. Sehr wohl eine Komödie über Wunden und ihre Herkunft.“ (Chris Kraus)

Mrz
8
Mi
Kino: Die Blumen von gestern @ Kulturzentrum Lichtburg
Mrz 8 um 20:00

Drama/Komödie – Deutschland 2016, o. Altersb. – Regie: Chris Kraus, Darsteller: Lars Eidinger, Adéle Haenel, Hannah Herzsprung, Jan Josef Liefers – 124 Min. Darf man über den Holocaust Witze machen? Und damit Tabus brechen? Der Regisseur Chris Kraus („4 Minuten“) tut es. Jedoch macht sich sein Film nicht über den Holocaust lustig, sondern über bestimmte Formen der Vergangenheitsbewältigung, und das mit bitterem Witz, feinem Humor, niemals den Holocaust verharmlosend. Hier die Geschichte: Das Leben des Holocaust-Forscher Totila Blumen (Lars Eidinger) ist total anstrengend. Privat und beruflich mit der Aufarbeitung des Holocaust beschäftigt, gerät sein vordergründig wohlsortiertes Leben aus den Fugen, als die neue französische Praktikantin Zazie (Adéle Haenel), jung, frech und erfrischend seinen Bewältigungswahn in Frage stellt. Beide – er: Täter-Enkel, sie: Opfer-Enkel, versehrt durch ihre jeweilige Familiengeschichte, verbünden sich zu romantischen Rebellen im Kampf gegen das Vergessen. „Die Blumen von gestern“ ist eine Liebes- und Versöhnungsgeschichte, eine Hommage an
„die Gestörten und ihre Störungen, keine Klage über die Verbrecher und ihre Verbrechen. Sehr wohl eine Komödie über Wunden und ihre Herkunft.“ (Chris Kraus)

Mrz
9
Do
Kino: La La Land @ Kulturzentrum Lichtburg
Mrz 9 um 20:00

Filmmusical – USA 2016, o. Alters. – Regie: Damien Chazelle, Darsteller: Ryan Gosling, Emma Stone, John Legend – 128 Min. Damien Chazelle („Whiplash“) hat mit „La La Land“ eine Hommage an die Epoche des MGM-Musical geschaffen, wie es nur ganz selten gelingt. Romantisch, federleicht, nie banal transportiert der Film die Botschaft trotz knochenharter Realität am Traum vom großen Glück festzuhalten. Dieser Traum wird von dem Jazzpianisten Sebastian (Ryan Gosling) und der Schauspielerin Mia (Emma Stone) so märchenhaft getanzt, gesungen und gespielt, dass der Zuschauer gar nicht merkt, wieviel knallharte Professionalität das schöne Schweben erfordert. Sebastian und Mia: zwei Künstler, die brennen, auf deren Kunst die Welt aber erst einmal keinen Wert legt. Sie verlieben sich und verstehen die Leidenschaft des anderen, die es braucht, um den Traum vom großen Glück umsetzen. Am Ende des Films haben sie es geschafft: sie ist eine berühmte Schauspielerin, er spielt in der Jazzband seiner eigenen Bar. Aber auf dem Weg zum Erfolg haben die beiden sich verloren… Und doch: der Film entlässt den Zuschauer nicht mit bitterem Nachgeschmack aus dem Kino, sondern mit einem warmen Herzen. „La La Land“ – ein wahrer Augenschmaus, das darf Kino auch mal sein.